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Ausbildung ‚Kommunikation und Teamarbeit‘

Die Ausbildung stand unter dem Thema „Kommunikation und Teamarbeit“. Die Helfer verließen das Unterkunftsgelände mit dem MzKW, Unimog, GKW der 1. und 2.B1 in Richtung Soest. Der GKW der 1.B1 wurde in der Werkstatt in Soest gebracht. Bei der Rückkehr zum OV erhielten die Einsatzkräfte ihre eigentlich 4 Aufgaben. Es musste zuerst der, mit einem Baum versperrte Weg zur Unterkunft mit einer Motorsäge frei gemacht werden. Parallel dazu musste eine Zweibock mit Rundhölzern gebunden werden. Mit dieser Konstruktion wurde „das laufende A“ erprobt. Eine Übung die viel gezielte Kommunikation erfordert und eine sehr gutes Zusammenspiel von allen Beteiligten erfordert. Im Anschluss musste lediglich ein Doppell-T-Träger mit Steinen angehoben werden, allerdings durften die Einsatzkräfte während dieser Aufgabe nicht sprechen. Sämtliche Kommunikation musste anders statt finden. Pünktlich zum Mittag wurden dann die beiden neuen OV-Zelte das erste mal aufgebaut, hier wären die Einsatzkräfte bei schlechtem Wetter mit Reibekuchen versorgt worden. Dank des guten Wetters konnten wir diese bei Sonnenschein im freien essen. Den Abschluss bildete das „Atlantis Sin-Obelsik-Spiel“. Hierbei musste alle Einsatzkräfte zusammen eine Aufgabe lösen. Jeder hatte dazu vorher ein paar Zettel mit Informationen bekommen. Teilweise waren diese Informationen wichtig, teilweise nicht. Nur die sinnvolle Kombination verhalf ihnen die Aufgabe zu lösen.
Ein gelungener Dienst, kommentierten die Helfer die Ausbildung.

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Workshop Ortung/Bergung Tinglev (DK)

Vom 03.10-06.10.2019 sammelten sich Fachgruppen der biologischen und technischen Ortung sowie ausgewählte Bergungsgruppen aus ganz Deutschland, um an einem Workshop auf einem Übungsgelände der DEMA (dänischer Katastrophenschutz) in Tinglev teilzunehmen. Die Unterbringung erfolgte in einer Jugendherberge in Flensburg (hauptsächlich für Teilnehmer/innen aus der biologischen Ortung) und in einer Feuerwehrschule (für die technische Ortung und weitere Fachgruppen). Die Mahlzeiten wurden gemeinschaftlich zum Frühstück und Abendessen im Speisesaal der Jugendherberge eingenommen. Von den insgesamt 138 Teilnehmer/innen aus 25 Ortsverbänden nahmen neben dem Ortsverband Unna-Schwerte auch die OV’s Havixbeck, Olpe, Ratingen, Viersen und Wuppertal mit ihren Hunden sowie Soest und Brühl mit ihren technischen Ortungsgeräten aus Nordrhein-Westfalen teil. Insgesamt wurden 42 Hunde vom Veranstalter gezählt.

Aus dem OV Unna-Schwerte machten sich am frühen Morgen des Einheitsfeiertags fünf Rettungshundeteams (Anke Platter mit Carla, Stefanie Kollmer mit Bellino, Sascha Stanicki mit Mila, Thomas Hockertz mit Pepper und Katrin Wittmar mit Baddy) auf den Weg gen Norden. Nach einer problemfreien Anreise konnten die Teilnehmer/innen bereits am frühen Donnerstag Nachmittag die Zimmer der Jugendherberge beziehen und die Gegend im Umkreis bei einem ausgiebigen Spaziergang mit den Hundeführer/innen des OV Havixbeck erkunden. Bis zum Abendessen reisten alle Gruppen an, sodass nach der offiziellen Begrüßung durch die Veranstalter vom Landesverband HHMVSH ein Kennenlernen in Kleingruppen erfolgte.

Am Freitag und Samstag trainierten die Teilnehmer/innen der biologischen Ortungsgruppen den ganzen Tag über mit ihren Hunden in 6 Workshop Gruppen auf dem großzügigen Übungsgelände in verschiedenen Schadenslagen. Neben der Hundearbeit in Trümmergelände, gab es auch 3 Stationen bei denen die Suche im Gebäude im Vordergrund stand. Jedes Gebäude unterschied sich in seinem Aufbau und der Struktur und bot so optimale Bedingungen für die Ausbildung der Rettungshundeteams. Die Hundeführer/innen übten mit den Höhenrettern des OV Hamburg auch das Abseilen mit und ohne Hund an der Außenwand eines Hausgebäudes und in einem Aufzugschacht. Mit Hilfe eines Teleskopladers konnten die Hunde auf ein Parkhausdach befördert und in die Suche geschickt werden, ohne dass der/die Hundeführer/in das Dach betreten durfte. Vor allem durch die spontane Bereitschaft der anwesenden Ausbilder/innen den Veranstalter bei der Organisation zu unterstützen und die Leitung der Stationen zu übernehmen, gelang es das Gelände effektiv zu nutzen. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit bislang unbekannten Rettungshundeführer/innen aus anderen Ortsverbänden ermöglichte den Einblick in andere Ausbildungsmethoden.

Am zweiten Abend stellten hauptamtliche THW Mitarbeiterinnen aus Bonn aktuelle Forschungsprojekte im Bereich der Ortung vor. Aufgrund der praktischen Arbeit und Erfahrungen mit den technischen Ortungsgeräten wurden die Helfer zu kommende Workshops eingeladen, um die Entwicklung auf die Bedürfnisse der Ortungshelfer anzupassen.

Für alle Ortsverbände war auch die Kameradschaftspflege ein wichtiger Aspekt der Reise nach Flensburg und konnte durch die Möglichkeit der Nutzung des großen Speisesaals und eines großen Aufenthaltsraum in der Jugendherberge umgesetzt werden. Der Ortsverband Unna-Schwerte legte die lange Hin- und Rückreise mit dem Ortsverband Ratingen und einem Kameraden aus Soest zurück, der die Gruppe aus Ratingen als Kraftfahrer unterstützte.

Nach einem verfrühten offiziellen Ende der Veranstaltung am Samstag Abend, reisten die Gruppen nach individuellen Wunsch ab. Der OV Unna – Schwerte machte sich gemeinsam mit Ratingen und Soest am Sonntag nach dem gemeinsamen Frühstück auf den Rückweg.