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Ausbildungs- und Übungsbetrieb muss erneut pausieren

Nachdem die kritische Marke von 50 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage im Kreis Unna überschritten wurde, ist der reguläre Dienst beim THW Unna-Schwerte bis auf Weiteres eingestellt. Im Falle eines Einsatzes sind die Helferinnen und Helfer selbstverständlich weiterhin zur Stelle!

Um die Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen, wurde der Dienstbetrieb beim THW Unna-Schwerte eingeschränkt. Sämtliche Dienste, die nicht unmittelbar der Erhaltung der Einsatzfähigkeit dienen, müssen leider ausfallen. Diese Anordnung gilt, bis die Fallzahlen im Kreis Unna wieder unter die kritische Marke sinken. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass innerhalb des Ortsverbandes keine Ansteckungen stattfinden. So stehen im Falle einer Alarmierung ausreichend gesunde Helferinnen und Helfer zur Verfügung.

Mit dem Verzicht auf alle nicht unmittelbar notwendigen Dienste kehrt der OV Unna-Schwerte wieder in den „Alarm-Zustand“ vom Frühjahr zurück. Auch im Zeitraum 10. März bis 8. Juni war der reguläre Dienstbetrieb als Vorsichtsmaßnahme eingestellt worden. Dennoch haben unsere Helferinnen und Helfer in dieser Zeit Einsätze zur Unterstützung der Bekämpfung bzw. Eindämmung der Corona-Pandemie geleistet. Das gilt natürlich auch weiterhin: Im Notfall sind wird da!

Welche Dienste sind noch erlaubt?

Weiterhin gestattet sind noch Dienste und Maßnahmen, die der Erhaltung der Einsatzfähigkeit dienen. Ein gutes Beispiel sind Reparaturen an Fahrzeugen oder Gerätschaften des THW. Nur so kann unsere Technik notfalls uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Ein anderes Beispiel sind die ausgebildeten Rettungshunde, deren antrainiertes Verhalten zum Auffinden und Anzeigen von Vermissten oder Verschütteten regelmäßig abgerufen und überprüft werden muss. Hier gilt natürlich, dass diese Dienste vom personellen und zeitlichen Umfang her auf das notwendige Minimum reduziert werden.

THW Landesbeauftragter dankt den Einsatzkräften

Erst kürzlich bedankte sich der Landesbeauftragte des THW Landesverbands Nordrhein-Westfalen bei den Helferinnen und Helfern des OV Unna-Schwerte für ihr bisheriges Engagement in der Corona-Krise. Seinen Dank richtete Herr Dr. Schliwienski insbesondere an jene Einsatzkräfte, die bspw. halfen, ein Behandlungszentrum zu errichten oder Schutzausrüstung zu transportieren.

Darüber hinaus stellte Herr Dr. Schliwienski klar: „Damit Sie beim Dienst im THW gesund bleiben und zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft, mussten Schritte unternommen werden, die für uns alle neu und ungewohnt waren.“ Sein Dank gilt auch allen, die diese neuen und ungewohnten Maßnahmen mit- und die damit einhergehenden Erschwernisse ertragen. Und dies betrifft nicht nur die Helferinnen und Helfer, sondern auch deren Familien, Freunde, Kolleginnen und Kollegen.

Weiter durchhalten und Verantwortung für einander übernehmen

Natürlich beobachten wir alle gespannt die Entwicklung der Fallzahlen im Kreis Unna und darüber hinaus. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass jede und jeder Einzelne einen kleinen Anteil an der weiteren Entwicklung hat. Halten wir alle also weiterhin Abstand, tragen unsere Maske mit Stolz, waschen regelmäßig die Hände und befolgen die weitergehenden Maßnahmen im Kreis Unna. So übernehmen wir Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen. Halten wir also gemeinsam durch – auch wenn manche Maßnahmen neu und ungewohnt erscheinen.

 

Foto: Robert-Koch-Institut: COVID-19-Dashboard vom 15.10.2020

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Suche nach vermisster Person in Hamm: Ortung im Einsatz zur Verstärkung der Feuerwehr Hamm

Am Abend des 22.08.2020 gegen 21:15 Uhr wurde das THW Unna-Schwerte alarmiert, um die Behörden in Hamm bei der Suche nach einer vermissten Person zu unterstützen. Am frühen Morgen musste die Suche jedoch zunächst erfolglos beendet werden, da die eingesetzten Rettungshunde im Suchgebiet am Bernard-Droste-Weg keine Personen aufspüren konnten. Die Einsatzkräfte waren erleichtert, als sie am Sonntag erfuhren, dass die vermisste Person am Sonntagmorgen wohlbehalten zu seiner Wohnanschrift zurückkehren konnte.

Die Polizei suchte am Samstag 22.08.2020 nach einer vermissten Person aus Hamm. Da man eine Notlage des Vermissten vermutete, wurde für die Suche auch ein Polizeihubschrauber und Mantrailer-Hunde eingesetzt. Zudem bat die Polizei die Öffentlichkeit darum, Hinweise über den Verbleib oder Sichtungen des Vermissten zu melden.

Vermisste Person im dichten Maisfeld?

Tatsächlich gab es Hinweise, dass die Person sich ggf. in ein Maisfeld in Hamm-Heesen verlaufen haben könnte. Da der Mais zu dieser Jahreszeit sehr dicht und hoch steht, stellt ein großes Maisfeld bei Nacht ein relativ schwer zu durchsuchendes Areal dar. So konnte die Besatzung des Polizeihubschraubers beim Überfliegen des Feldes nichts erkennen.

Die Polizei bat die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Hamm um Hilfe. Die Feuerwehr sollte das Maisfeld mit Hilfe ihrer für die sogenannte Flächensuche ausgebildeten Hunde abzusuchen. Angesichts der Größe des Maisfeldes und der angrenzenden Flurstücke forderte die Feuerwehr auch Kräfte des THW Unna-Schwerte als Verstärkung an. Auch das THW verfügt in der Fachgruppe Ortung über Rettungshunde, die für die Suche nach vermissten oder verschütteten Personen eingesetzt werden können.

Vier Helfende mit zwei Hunden im Sucheinsatz – Wie läuft so ein Einsatz ab?

Vier Helfer unseres Ortsverbandes sammelten sich nach der Alarmierung zunächst an der Unterkunft an der Florianstraße. Aufgrund der vermuteten Dringlichkeit fuhren sie dann gegen 22:00 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf schnellstem Wege an die Einsatzstelle am Bernard-Droste-Weg / Sachsenring in Hamm.

An der Einsatzstelle angekommen wurden den Helfenden des THW von der Einsatzleitung ein Abschnitt des Maisfeldes als Suchgebiet zugeteilt. Das THW bildete für die Suche zwei Teams. Jedes Team bestand aus einer Hundeführerin, einem weiteren Helfer als Begleiter und einem Rettungshund. Die zwei Teams suchten mit Hilfe der Hunde den zugewiesenen Teil des Maisfeldes und angrenzende Wegränder ab. Die zur Flächensuche ausgebildeten Hunde sind darauf trainiert, jede menschliche Witterung wahrzunehmen und dieser bis der Stelle zu folgen, von wo Sie aus geht.

Eine besondere Herausforderung waren die Wetterbedingungen. Es wehte leider kaum Wind, der menschliche Witterung ggf. aus dem Mais hätte heraustragen können. Zudem herrschten auch in der Nacht noch schwülwarme Temperaturen. Diese Bedingungen machten die Sucharbeit für die Hunde besonders anstrengend.

Vermisste Person nicht gefunden, aber dennoch wohlauf!

Gegen ca. 00:00 Uhr waren sich die beteiligten Einsatzkräfte sicher, dass die vermisste Person sich nicht in das Feld verirrt haben konnte. Der Einsatz am Maisfeld wurde beendet und die Helfenden des THW Unna-Schwerte fuhren mit ihren Hunden wieder zurück an den OV, um dort die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Am nächsten Morgen vermeldete die Polizei, dass die vermisste Person offenbar aus eigener Kraft wieder zu ihrer Wohnung zurückkehren konnte. Ob sie sich zeitweise im oder in der Nähe des fraglichen Maisfeldes aufgehalten hatte, konnte bislang nicht geklärt werden.

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Einsturz einer Scheune in Erwitte – Einsatz für die Fachgruppe Ortung

Am Freitag, den 07.08.2020 kam es im Kirchspiel Horn (Kreis Soest) zu einem Teileinsturz einer Scheue. Zunächst wurden die Freiwillige Feuerwehr Erwitte und der Malteser Hilfsdienst Geseke alarmiert. Außerdem wurden THW-Einsatzkräfte des OV Lippstadt hinzugezogen.

Da die zuerst vor Ort befindlichen Helferinnen und Helfer trotz der landwirtschaftlich Nutzung des Gebäudes nicht ausschließen konnten, dass sich zum Zeitpunkt des Einsturzes Menschen darin befunden hatten, beschloss die Einsatzleitung Spezialkräfte anzufordern: Rettungshunde sollten die Trümmer nach menschlicher Witterung absuchen.

Die Fachgruppe Ortung des THW OV Unna-Schwerte wurde gegen 13:30 Uhr von der Regionalstelle Dortmund alarmiert. Daraufhin fanden sich die THW-Helferinnen Stefanie Kollmer (mit ihrem Hund Bellino) und Anke Plattner (mit ihrer Hündin Carla) sowie die THW-Helfer Thomas Hockertz und Sascha Stanicki zügig an der Unterkunft in Unna ein. Bereits um ca. 14:15 Uhr waren die Helfenden abfahrbereit und rückten zur Einsatzstelle aus.

Zwei Rettungshunde im Einsatz

Die Helfenden der Fachgruppe Ortung trafen gegen 15:15 Uhr an der Einsatzstelle im Kirchspiel Horn ein. Die Hundeführerinnen machten ihre Tiere einsatzbereit und ließen die beiden Rettungshunde die Trümmer nacheinander absuchen.
Nachdem beide Hunde unabhängig voneinander das antrainierte Anzeigeverhalten nicht zeigten, waren die Hundeführerinnen sicher, dass sich keine Menschen in den Trümmern befanden. Gegen 16:15 Uhr teilten unsere Helfenden der Einsatzleitung daraufhin mit, dass weitere Maßnahmen zum Aufspüren und Retten Verschütteter nicht erforderlich seien. Der Schadensbereich konnte freigegeben werden, so dass die Feuerwehr die weiteren Schritte zur Sicherung und Beräumung der Unfallstelle einleiten konnte.

Auch in Anbetracht der sommerlich hohen Außentemperatur waren alle eingesetzten Kräfte zufrieden angesichts des glimpflichen Ausgangs des Einsturzes, bei dem nur Sachschaden entstanden ist und Menschen nicht zu Schaden gekommen sind.

Hintergrund: Wie arbeiten Rettungshunde?

Im Rahmen ihrer mehrjährigen Ausbildung werden Rettungshunde auf menschliche Witterung geprägt. Die Hunde lernen im Einsatz die allen Menschen typischen Geruchs- und Partikelspuren wahrzunehmen und anzuzeigen.

Bei einem Gebäudeeinsturz laufen die Hunde selbstständig über dessen Trümmer und suchen diese mit Hilfe von Anweisungen des Hundeführers ab. Nimmt ein THW-Rettungshund menschliche Witterung in den Trümmern war, folgt er dieser Spur bis zu der Stelle, wo er die Witterung am stärksten wahrnimmt. An dieser Stelle verbleibt der Hund, bellt anhaltend und zeigt Eindringverhalten: er buddelt bzw. scharrt an den Trümmern.

Diese immer wieder trainierten Verhaltensmuster signalisieren dem Hundeführer, dass ein Mensch unter den Trümmern eingeschlossen ist und dringende Hilfe benötigt. Die Fachgruppe Ortung verfügt dann über technische Geräte, um die Person genauer zu lokalisieren. Im Verbund mit weiteren Einheiten des THW, insbesondere den Bergungsgruppen, können Verschüttete dann befreit werden.

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Grundausbildung erfolgreich absolviert: Vier neue Helfer für das THW Unna-Schwerte

Am Samstag haben eine Helferanwärterin und drei Helferanwärter des OV Unna-Schwerte ihre Grundausbildung mit der abschließenden Prüfung erfolgreich absolviert. Die Prüfung in Theorie und Praxis dauerte etwa vier Stunden und fand am OV Hamm statt. Damit stehen dem OV Unna-Schwerte ab sofort eine neue Helferin und drei neue Helfer als zusätzliche Einsatzkräfte zur Verfügung. Sie werden die erste Bergungsgruppe bzw. die Fachgruppe Ortung personell verstärken.

Corona als besondere Herausforderung für die diesjährige Grundausbildung

Wie zuvor bereits berichtet, führte die Corona-Epidemie zu erheblichen Einschränkungen des Dienst-, Ausbildungs- und Übungsbetriebs im gesamten THW. Dies betraf auch die in der Grundausbildung befindlichen Helfer. So mussten die letzten planmäßigen Ausbildungstermine leider ausfallen und auch der ursprüngliche Prüfungstermin im Juni musste zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Als der Dienstbetrieb am 09. Juni dann wieder fortgesetzt werden konnte, blieben noch acht Wochen bis zum neu angesetzten Prüfungstermin am 01. August. Gerade genug Zeit, wie sich erweisen sollte. Denn angesichts des Rückstandes aufgrund der ausgefallenen Ausbildungen blieb den Helferanwärtern nur die Möglichkeit, in einem ambitionierten Programm das bisher Gelernte noch einmal im Schnelldurchlauf aufzufrischen und gleichzeitig die versäumten Inhalte nachzuholen.

Sämtliche Ausbildungsinhalte mussten also lokal am Ortsverband in Unna aufgearbeitet werden. Dies Maßnahme war erforderlich, um nicht Gefahr zu laufen, das neuartige Coronavirus schlimmstenfalls in mehreren Ortsverbände zu verbreiten. Unter normalen Umständen führt das THW Unna-Schwerte seine Grundausbildung nämlich standortübergreifend gemeinsam mit den Ortsverbänden Kamen-Bergkamen, Lünen und Werne durch. Dies war unter den neuen Bedingungen also nicht mehr möglich – und galt für die übrigen Ortsverbände und deren Helferanwärter gleichermaßen.

Ausbildung lokal am Standort

Zum Glück sprangen neben Zugführer Hagen Drees, Zugtruppführer Daniel Carneiro-Beckmann und dem Ausbildungsbeauftragen Roland Drees auch viele Helfende des OV Unna-Schwerte ein, um diese Lücke zu füllen und die noch vorhandenen Wissenslücken der vier neuen Kameraden
schließen zu helfen. Besonderes Augenmerk lag bei der Vermittlung der noch fehlenden Ausbildungsinhalte bei den Vorschriften der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Denn bekanntlich arbeitet das THW ja mit schwerem Gerät und legt großen Wert auf dessen sichere Anwendung und die Sicherheit der Helfenden.

An acht Dienstagen jeweils von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr wurde ordentlich gepaukt bis wirklich alle Gerätschaften und Techniken sicher beherrscht wurden, die für die Grundqualifizierung der Helfenden wichtig sind. Gerade die sichere Anwendung des schweren Geräts wie z.B. des Greifzugs, des hydraulischen Rettungssatzes mit Schere und Spreizer und ganz besonders des Trennschleifers mit Benzinmotor machten den Helferanwärtern anfänglich zu schaffen. Und auch das Anfertigen der beim THW beliebten Stiche und Bunde (umgangssprachlich: Knoten) sorgten im Juni noch tendenziell für einen Knoten im Kopf – anstatt bspw. für einen ordentlichen Kreuzbund mit Rosette an den dafür
vorgesehenen Rundhölzern.

Aber der eigene Ehrgeiz der neuen Helfer, die Theorie und Praxis sicher beherrschen zu wollen, die kompetente Anleitung durch die erfahrenen Kameraden und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Grundausbildungsgruppe führten dann letztlich doch zu einem halbwegs guten Gefühl, mit dem die vier Helferanwärter dann am Samstagmorgen zur Prüfung antreten konnten.

01. August – Prüfungstag!

Nun galt es also, tatsächlich unter Beweis zu stellen, dass die eingeübten Kenntnisse und Fähigkeiten sicher beherrscht werden. Nach einer kurzen Begrüßung durch Mohand El Ghoulbzouri (Hauptamtlicher Mitarbeiter der Regionalstelle) und dem Prüfungsleiter Tim Ramin (ZF im OV Kamen-Bergkamen) starteten die Prüflinge dann gegen 8:00 Uhr mit dem Theorie-Fragebogen. Die 40 Multiple Choice Fragen brachten die wenigsten Prüflinge zum Schwitzen. Das änderte sich aber schnell, als die Prüflinge sich dann auf die Praxis-Stationen verteilten. Faktoren waren dabei sicher auch das schwül-warme Wetter und das Tragen des Mund-Nasenschutzes. Die auszuführenden Arbeiten und der
aufkommende Prüfungsstress taten das übrige.

Zu den Praxisstationen, die alle Helferanwärter vollständig durchlaufen mussten, zählten unter anderem
(1) eine Tauchpumpe in Betrieb zu nehmen,
(2) eine Last mit der Hydropresse anzuheben,
(3) den hydraulischen Rettungssatz in Betrieb zu nehmen und mit der zugehörigen Schere ein Metallrohr zu durchtrennen,
(4) eine Flutlichtbeleuchtung mit 2 Stativen aufzubauen und in Betrieb zu nehmen und
(5) die Bearbeitung von Holz, Metall und Steinen mit diversen Gerätschaften.

Kurz nach Mittag hatten die vier Püflinge aus dem OV Unna-Schwerte sowie die drei weiteren Teilnehmer (zwei aus dem OV Iserlohn und einer vom OV Werne) dann alle Aufgaben absolviert und konnten einerseits erleichtert, andererseits gepsannt auf die Ergebnisse wartend zum Mittagessen gehen.

Erleichterung: Alle vier Prüflinge aus dem OV Unna-Schwerte haben bestanden!

Kurz nach der Mittagspause stieg dann die Spannung, als alle Prüflinge vor der Unterkunft in Hamm antreten mussten. Als Prüfungsleiter Ramin dann verkünden konnte, dass alle Helfer die Prüfung bestanden hatten, herrschten große Erleichterung und sichtliche Freude. Die vier Prüflinge konnten gemeinsam mit Ausbilder Roland Drees mit Stolz auf ihre Leistungen am Prüfungstag und in der Vorbereitungszeit
der zurückliegenden Wochen ihre Urkunden in Empfang nehmen.

Carolin Pachl, Matthias Braunst und Marc Wahlhäuser werden die Fachgruppe Ortung verstärken. Swen Dejoks wird sich in die erste Bergungsgruppe einbringen. Und weil das Lernen letztendlich doch viel Spaß gemacht hat (und auch von Erfolg gekrönt war) wollen alle vier ihre Ausbildung im THW nun fortsetzen und mit der Ausbildung zum Fachhelfer ihrer jeweiligen Gruppe weitermachen.

Ein persönlicher Dank an alle beteiligten Kameradinnen und Kameraden

Ich bedanke mich, auch im Namen der drei weiteren neuen Helfer ganz herzlich bei allen Beteiligen: Den Kameraden und Führungskräften, die die Ausbildung angeleitet haben. Den Ausbildern der anderen beteiligten Ortsverbände. Den Helfern des OV Hamm, die die Prüfung ausgerichtet haben. Den Prüfern an den einzelnen Stationen und dem Prüfungsleiter, die wir als sehr fair und gerecht wahrgenommen haben. Und natürlich
allen weiteren beteiligten THW-Kräften. Wir sind froh und stolz, dass wir der Gemeinschaft nun als einsatzfähige Kräfte zur Verfügung stehen können!

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Jährlicher Einsatztest der FGr O in Düsseldorf Hubbelrath

Heute machten sich Steffi Kollmer und Anke Plattner auf den Weg nach Düsseldorf Hubbelrath. Auf dem Übungsgelände des OV Ratingen konnten beide Hundeführer mit ihren Rettungshunden ihren jährlichen Einsatztest ablegen. Sehr großer Dank an die Prüferin Catrin Lemke, welche sich Zeit für die Abnahme des Tests genommen hat. Steffi mit Bellino und Anke mit Carla konnten in einer gemeinsamen Prüfung ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Auch kleinere Schwachstellen konnten aufgezeigt werden.

Vielen Dank an alle kleinen und großen Helfer.

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Einsatz Flächensuche der Fachgruppe Ortung in Breckerfeld

Alarmierung um 12.00 Uhr, Ankunft am Einsatzort um 14.15 Uhr in Breckerfeld. Unterstützung der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Person. Neben der Landesreiterstaffel der Polizei NRW waren die Ortungsgruppen des THW aus Ratingen, Wuppertal, Havixbeck und Unna eingesetzt.
Bis zum offiziellen Ende um 18.30 Uhr konnten viele Waldabschnitte am vermuteten letzten Aufenthaltsort mit Mensch und Hund abgesucht werden. Jedoch ohne Erfolg. Für die vom THW Schwelm organisierte Verpflegung und die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Organisationseinheiten vielen Dank.

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THW Unna nimmt Übungs- und Ausbildungsbetrieb wieder auf

Nach einer durch die Corona-Pandemie bedingten fast dreimonatigen Pause kann der OV Unna-Schwerte nun seit dem 9. Juni wieder zu einem regelmäßigen Dienstbetrieb zurückkehren.

Im März hatte die THW-Leitung angeordnet, dass der übliche Dienst bis auf Weiteres nicht mehr stattfinden kann. Für die Helferinnen und Helfer des OV Unna galt erstmalig am 10. März: „Wir Bleiben Zuhause!“ Diese Anordnung traf dann schließlich alle Ortsverbände unabhängig von dem lokalen Infektionsgeschehen als Vorsichtsmaßnahme. Ziel der Maßnahme war die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit im Notfall.

Hintergrund: Hätten sich einzelne Helfer – ggf unbemerkt – infiziert und wären zum Dienst beim THW erschienen, hätte eine vorsorgliche Quarantäne für ihre Kontakte ggf. auch für die THW-Kameradinnen und -Kameraden gegolten und damit im Extremfall den gesamten Ortsverband lahmlegen können. Betroffene THW-Angehörige hätten dann auch im Ernstfall nicht für Einsätze zur Verfügung gestanden.

Also wurden alle nicht notwendigen Dienste vollständig abgesagt. Ein Zustand, der für die engagierten Ehrenamtler natürlich auch frustrierend war. Denn einerseits beruhen viele Abläufe im Ernstfall ja auf Routinen, die während der Übungen erlernt und gefestigt werden. Andererseits gehören Kameradschaft und Geselligkeit zum THW-Dienst einfach dazu. Einfach mal zuhause bleiben, fällt da natürlich nicht leicht. Das gilt insbesondere auch für die tierischen Helfer des THW Unna: Die ausgebildeten Rettungshunde und Hunde in Ausbildung sind echte Arbeitstiere und wollen regelmäßig gefordert werden.

Zum Glück hat die THW-Leitung nun die Wiederaufnahme von regulären Diensten gestattet, was nicht zuletzt durch die rückläufige Zahl der Infizierten und die Einfühung von entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen möglich war. Diese Vorgaben musste der Führungsstab des THW Unna auf die Gegebenheiten des eigenen Ortsverbandes anpassen und ein adäquates Hygienekonzept erarbeiten.

Mit Hilfe dieses Konzepts kann für den OV Unna sichergestellt werden, dass

  • Infektionen im Rahmen der THW-Dienste vermieden werden,
  • Angehörige von Risikogruppen nicht gefährdet werden,
  • Infizierte ggf. frühzeitig erkannt und gemeldet werden, und
  • somit die Einsatzfähigkeit der Einheiten des OV nicht gefährdet wird.

Nachdem das Hygienekonzept auch mit den übergeordneten Dienststellen abgestimmt war, konnten die Helfer des THW Unna dann am Dienstag, 9. Juni um 18:00 Uhr endlich wieder zum Dienst antreten. Natürlich mit Abstand und unter Mund-Nase-Schutz!

Und auch wenn unter diesen neuen Vorzeichen das Gemeinschaftsgefühl noch etwas leidet, so sind doch alle Helferinnen und Helfer froh, dass ihre THW-freie Zeit jetzt ein Ende hat. Motiviert erschien die Truppe zum Dienst und wurde von ihrem neuen Chef, dem erst kürzlich zum Ortsbeauftragten (OB) berufenen Golo Drees begrüßt und eingewiesen.

Über diese und weitere Neuerungen aus OV Unna berichten wir dann gerne nächste Woche. Bis dahin gilt: Bleiben wir gesund! Und bleiben wir engagiert!

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Zelt für Marienkrankenhaus in Schwerte

Am 24.3. erhielten wir gegen 12:15Uhr den Auftrag ein Zelt inkl. Beleuchtung am Marienkrankenhaus in Schwerte als überdachten Wartebereich vor den Nebeneingang aufzustellen. Dies wurde mit einem Trupp (4 Helfer/Helferinnen) im ersten Schritt durchgeführt. Im zweiten Schritt wurde mit vorbereiteten Sandsäcken der Saum als Fixierung beschwert und mit Pylonen (Krankenwagenzufahrt) markiert. Hierdurch mussten keine Löcher für die Zeltheringe in die Einfahrt gebohrt werden. Einsatzende und somit zurück am OV, waren die Helfer gegen 16:05Uhr.

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Einsatz Flächensuche der Fachgruppe Ortung in Breckerfeld

Alarmierung um 12.50 Uhr, Ankunft am Einsatzort um 14.30 Uhr in Breckerfeld. Unterstützung der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Person. Bis Einbruch der Dunkelheit konnten viele Waldabschnitte im nahen Umfeld des Wohnumfeldes von den Ortungsgruppen Ratingen, Wuppertal und Unna mit Mensch und Hund abgesucht werden. Jedoch ohne Erfolg. Die Polizei beendete um 17.00 Uhr den Einsatz. Vielen Dank an die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Organisationen.

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Gasexplosion in Lienen

Um 12.15 Uhr wurde die Fachgruppe Ortung zu einer Gasexplosion alarmiert. Vermisst wurden mehrere Personen, welche sich zum Zeitpunkt der Explosion im Haus aufgehalten haben. Nach Ausrücken von insgesamt 6 Helfern und 3 Rettungshunden konnte der Einsatz kurz vor Erreichen der Schadensstelle abgesagt werden. Die vermissten Personen konnten vor Ort bereits lokalisiert werden. Für eine Person kam leider jede Hilfe zu spät, sie konnte nur noch tot geborgen werden. Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft in der schweren Zeit.