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THW-Ortsverband Unna-Schwerte ehrt langjähriges Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz

Unna/Schwerte. In einer Feierstunde im Rahmen der Weihnachtsfeier hat das Technische Hilfswerk (THW) zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz ausgezeichnet. Die Ehrungen, die durch den THW-Ortsbeauftragten Golo Drees, seinen Stellvertreter Michael Belser, Zugführer Hagen Drees und den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Sandro Wiggerich überreicht wurden, unterstreichen die große Wertschätzung für den ehrenamtlichen Einsatz im Dienst der Allgemeinheit.

Für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft im Technischen Hilfswerk erhielten mehrere Helferinnen und Helfer Dienstzeitabzeichen: Sascha Stanicki wurde für zehn Jahre geehrt, André Haberschuss und Sandro Wiggerich für jeweils 20 Jahre sowie Frank Stachel für 40 Jahre aktiven Dienst. Sie stehen stellvertretend für Kontinuität und Verlässlichkeit des ehrenamtlichen Engagements.

Als Ehrungen für überdurchschnittliches Engagement wurden insgesamt acht THW-Helferzeichen in Gold und Gold mit Kranz im Namen der THW-Präsidentin Sabine Lackner sowie eine Ehrenplakette verliehen. Das Helferzeichen in Gold erhielten Noah Hinrichs, Marcio Miczka und Lennart Stratenberg. Gewürdigt wurde ihr überdurchschnittlicher Einsatz, der weit über den regulären Dienst hinausgeht – etwa in der Interessenvertretung der Helferschaft, beim Aufbau neuer Fachgruppen, in der Ausbildung, der Jugendarbeit sowie bei Einsätzen, unter anderem während der Hochwasserlagen der vergangenen Jahre.

Das Helferzeichen in Gold mit Kranz erhielten fünf Ehrenamtliche für ihre langjährigen, besonders prägenden Leistungen im Ortsverband. Michael Belser erhielt die Ehrung für seine jahrzehntelange Führungsarbeit als stellvertretender Ortsbeauftragter und seine integrierende Rolle im Ortsverband. Hagen Drees wurde für seine Verantwortung und Verlässlichkeit als Zugführer des Technischen Zuges geehrt. Nadine Mimberg erhielt die Auszeichnung für ihr vielseitiges Engagement in Jugendarbeit und Verwaltung, während Sebastian Jelitto für seinen außergewöhnlich zeitintensiven und kontinuierlichen Einsatz als Koch des Ortsverbandes und als IT-Betreuer gewürdigt wurde. Stefan Rogert wurde für sein außergewöhnliches Engagement in Ausbildung und Einsatz als Gruppenführer, Fachberater und Prüfer der Grundausbildung ausgezeichnet.

Eine besondere Ehrung wurde Anke Plattner zuteil, die die THW-Ehrenplakette „Dank und Anerkennung“ erhielt. Mit großem persönlichem Einsatz hatte sie sich dafür eingesetzt, dass die Ehrenamtlichen die leerstehende Justizvollzugsanstalt Iserlohn über mehrere Monate hinweg als anspruchsvolles Ausbildungs- und Übungsgelände nutzen konnten. Damit hat sie in herausragender Weise zur Verbesserung der Ausbildungsqualität und Einsatzbereitschaft des THW beigetragen.

Die anhaltende Intensität des ehrenamtlichen Engagements im THW verdeutlichte der Rückblick des Ortsbeauftragten auf die im Jahr 2025 geleisteten Dienststunden im Ortsverband Unna-Schwerte. Insgesamt wurden rund 18.200 Dienststunden erbracht – davon etwa 4.000 Stunden in der Ausbildung und rund 2.200 Stunden in der THW-Jugend. Hinzu kamen 125 Einsatzstunden, unter anderem bei der Sprengung der Liedbachtalbrücke, bei der Suche nach einer vermissten Person in Selm, beim Abtransport von Tierkadavern nach einem Brand sowie bei der Sprengung des Kühlturms am Kraftwerk Gersteinwerk in Werne. Dies verdeutlicht eindrucksvoll, mit welchem zeitlichen Umfang und welcher fachlichen Breite sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung engagieren.

Ortsbeauftragter Golo Drees stellte den Zusammenhang zwischen diesen Zahlen und den Ehrungen heraus: „Die heute Geehrten stehen stellvertretend für das, was unser Ortsverband leistet. Mehr als 18.000 Dienststunden im Jahr 2025 zeigen eindrucksvoll, wie viel Zeit, Fachwissen und persönliches Engagement hier eingebracht werden – oft über viele Jahrzehnte hinweg. Dieses Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit und verdient große Anerkennung.“ Die Ehrungen machten sichtbar, dass die Einsatzfähigkeit des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte auf kontinuierlichem Engagement, hoher fachlicher Kompetenz und großer persönlicher Bereitschaft seiner Ehrenamtlichen beruht.

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Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt: THW-Jugend zeigt ihr Können in Unna-Schwerte

Ende November standen bei der THW-Jugend im Ortsverband Unna-Schwerte Technik, Teamgeist und Spannung im Mittelpunkt. Elf Jugendliche aus Unna und Kamen stellten sich der Prüfung zum Leistungsabzeichen der THW-Jugend. Insgesamt nahmen rund 25 Personen teil – Jugendliche, Prüferinnen und Prüfer sowie das Betreuerteam. Trotz kalter Temperaturen herrschte beste Stimmung und ideales, klares Winterwetter.

Das Leistungsabzeichen der THW-Jugend ist eine bundesweit einheitliche Prüfung, mit der junge Helferinnen und Helfer zeigen, was sie bereits können. Es umfasst theoretische Fragen und praktische Aufgaben rund um Technik, Sicherheitsregeln, Teamarbeit und den Umgang mit Geräten. Die Abnahme ist ein wichtiger Ausbildungsbaustein in der THW-Jugend und motiviert die Jugendlichen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Der Prüfungstag begann um 8.30 Uhr mit dem Eintreffen aller Beteiligten im Ortsverband. Um 9 Uhr startete die Theorieprüfung, während draußen bereits die Stationen für den praktischen Teil aufgebaut wurden. Nach der theoretischen Wissensabfrage stärkten sich die Jugendlichen bei einem gemeinsamen Frühstück, bevor es anschließend in die Praxis ging.

An mehreren Stationen mussten die Teilnehmenden ihr technisches Wissen und handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Dazu gehörten unter anderem das richtige Arbeiten mit Leitern, das Anfertigen von Stichen und Bunden sowie das Benennen verschiedener Werkzeuge zur Holzbearbeitung. Höhepunkt war eine große Gruppenaufgabe, in der Teamfähigkeit und clevere Problemlösung gefragt waren.

Gegen 13 Uhr hatten alle Prüflinge ihre Aufgaben erfolgreich absolviert. Während die Stationen abgebaut und die Ergebnisse ausgewertet wurden, gab es ein wohlverdientes Mittagessen: Nudeln aus der OV-Küche – ein herzlicher Dank geht an unseren Koch!

Zum Abschluss folgte die feierliche Übergabe der Urkunden und Leistungsabzeichen. Der Ortsverband Unna-Schwerte gratuliert drei seiner Junghelfer: Marlon, Leon und Rafael haben die Prüfung bestanden.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Gruppenfoto – ein sichtbares Zeichen für den Zusammenhalt und die Begeisterung, die das Ehrenamt im THW ausmacht.

Wer Lust hat, selbst Teil dieses starken Teams zu werden – ob in der Jugendgruppe oder im späteren aktiven Einsatzdienst – ist im THW jederzeit willkommen. Technik, Kameradschaft und gelebte Hilfsbereitschaft machen das Engagement im Technischen Hilfswerk zu einer wertvollen und erfüllenden Erfahrung.

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Gemeinsame Ortungsübung in der JVA Iserlohn: Einsatzkräfte von THW, DRK und DLRG trainieren Suche nach Vermissten

Unna/Iserlohn. Zu einer gemeinsamen Ortungsübung trafen sich am Samstag, 25. Oktober 2025, rund 25 Einsatzkräfte von Deutschem Roten Kreuz (DRK), Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Technischem Hilfswerk (THW). Hierzu durfte die derzeit leerstehende Justizvollzugsanstalt Iserlohn genutzt werden. Nachdem eine erste gemeinsame Übung im Februar sehr erfolgreich verlaufen war, sollte die Zusammenarbeit im Herbst erneut unter realitätsnahen Bedingungen trainiert und vertieft werden. Die geschlossene JVA Iserlohn bot dafür ein weitläufiges und anspruchsvolles Übungsumfeld mit zahlreichen räumlichen und organisatorischen Herausforderungen.

Das Szenario sah einen simulierten Absturz eines Kleinflugzeugs über dem Anstaltsgelände vor. Die eintreffende Feuerwehr stellte fest, dass das Zugangstor aufgebrochen worden war und sich mehrere Privatfahrzeuge innerhalb des Gefängniskomplexes befanden. Daher wurde davon ausgegangen, dass sich sogenannte „Lost Placer“ unbefugt in der JVA aufgehalten hatten und durch den Flugzeugabsturz in eine gefährliche Lage geraten waren. Zudem galten der Pilot, seine Ehefrau und ein Baby als vermisst, und auch der Flugschreiber musste im Trümmerfeld aufgefunden werden.

Da die Feuerwehr in diesem Szenario mit der Bergung des Flugzeuges beschäftigt war, war der Auftrag für DKR, DLRG und THW die Suche nach mehreren vermissten Personen, ebenso die Suche nach dem Piloten, seiner Ehefrau, dem Baby und dem Flugschreiber. Die Suche nach den vermissten Personen erfolgte mit Spürhunden, durch technische Ortung und über systematisch eingeteilte Suchtrupps. Die Leitung der Übung übernahm der Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Iserlohn. Ebenfalls aus Iserlohn unterstützte der THW-Trupp Unbemannte Luftfahrtsysteme, der mit einer Drohne Geländeübersichten und wichtige Lagebilder aus der Luft lieferte. Rettungshundeteams und technische Ortungsgeräte stellte der THW-Ortsverband Unna-Schwerte, während der DRK-Ortsverein Unna und die DLRG-Ortsgruppe Unna zusätzliche Kräfte sowie medizinische Unterstützung bereitstellten.

In der gesamten Anstalt hatten sich Versteckpersonen positioniert, die von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern dargestellt wurden und so ein realistisches Einsatzgeschehen ermöglichten. Nachdem alle vermissten Personen gefunden und versorgt waren, bildeten die Helferinnen und Helfer eine Menschenkette, um bei anhaltendem Dauerregen den Flugschreiber im weitläufigen Gelände systematisch zu suchen und sicherzustellen.

In einer abschließenden Besprechung wurden die gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet. Dabei zeigte sich unter anderem, dass organisationsübergreifende Kommunikationsabläufe, beispielsweise über gemeinsame Funkkanäle, verbessert und Kenntnisse über Einsatzmöglichkeiten von Suchhunden besser vermittelt werden können. Diese Themen verdeutlichten, wie wichtig gemeinsame Übungen und abgestimmte Schnittstellen auch mit Blick auf zukünftige Einsatzlagen sind.

Die beteiligten Organisationen zogen ein insgesamt positives Fazit. Das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Technik erwies sich erneut als wirkungsvoll, und die taktischen Möglichkeiten im Ortungseinsatz konnten unter realitätsnahen Bedingungen weiterentwickelt werden. Solche organisationsübergreifenden Übungen leisten einen wichtigen Beitrag, um Einsatzkräfte auf komplexe Schadenslagen vorzubereiten und die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.

Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Versteckpersonen, den beteiligten Einsatzkräften sowie der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bereitstellung der JVA-Liegenschaft.

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Fünf neue Einsatzkräfte im THW-Ortsverband Unna-Schwerte

Fünf Helferanwärterinnen und -anwärter des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte haben am vergangenen Wochenende ihre Grundausbildungsprüfung erfolgreich bestanden. Damit verfügen sie nun über die volle Einsatzbefähigung und verstärken ab sofort die Einsatzkräfte des Ortsverbandes.

Die Prüfung begann mit einer schriftlichen Theorieeinheit mit 40 Fragen zu den Grundlagen der ehrenamtlichen Arbeit im Zivil- und Katastrophenschutz. Im anschließenden praktischen Teil mussten die Teilnehmenden an sechs Stationen insgesamt 24 Aufgaben bewältigen.

„Die erfolgreiche Grundausbildung ist der erste große Meilenstein im THW-Leben. Sie schafft die Grundlage, um im Einsatzfall sicher und wirkungsvoll helfen zu können“, erklärt der THW-Ortsbeauftragte Golo Drees, der die neuen Helferinnen und Helfer zu ihrem Erfolg beglückwünschte. Ausbildungsinhalte der Grundausbildung sind unter anderem Holz-, Metall- und Gesteinsbearbeitung, der sichere Umgang mit Leitern, die Inbetriebnahme einer Tauchpumpe sowie der Aufbau und Betrieb einer Beleuchtungseinrichtung.

Übrigens: Die nächste Grundausbildung im THW-Ortsverband Unna-Schwerte startet am Dienstag, 21. Oktober 2025, an der THW-Unterkunft in der Florianstraße. Ein Einstieg ist jedoch auch während des laufenden Ausbildungsdurchgangs jederzeit möglich. Interessierte können sich unter mitmachen@thw-unna.de über die ehrenamtliche Mitarbeit informieren.

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Doppelpass am Kickertisch: THW-Ortsverband Unna-Schwerte kürt Siegerduo

Mit tatkräftiger Unterstützung des THW Helfer- und Fördervereins Unna-Schwerte e.V. hat der THW-Ortsverband Unna-Schwerte am Samstag, 11. Oktober 2025, sein jährliches Kickerturnier ausgerichtet. Gespielt wurde im Liga-Modus mit Hin- und Rückrunde – jede Begegnung zählte, Spannung bis zum letzten Ball inklusive.

Zur Halbzeit stärkten sich die Teilnehmenden bei Pizza und gekühlten Getränken. Zwischen Taktikgesprächen und Spielzug-Analysen wurde dabei vor allem das mannschaftsübergreifende Miteinander gepflegt – sportlicher Ehrgeiz traf auf faire, fröhliche Atmosphäre.

Am Ende setzten sich Jörn – als Kickerneuling – und Serienmeister Daniel als Team des Tages durch und holten sich den Turniersieg. Das ungewöhnliche Duo überzeugte mit cleverer Rollenverteilung: frischer Blick und Routine ergänzten sich punktgenau.

Das Organisationsteam zog ein positives Fazit: Ein rundum gelungener Turniertag, der den Teamgeist im Ortsverbandstärkte – und Lust auf das nächste Aufeinandertreffen am Kickertisch machte.

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Funkenflug in Unna-Schwerte: THW trainiert „Thermisches Trennen“ mit Plasmaschneider

Am 30. September 2025 absolvierte die Fachgruppe Schwere Bergung des THW-Ortsverbands Unna-Schwerte eine Ausbildung zum Thema „Thermisches Trennen“. Im Mittelpunkt stand die praktische Arbeit mit dem Plasmaschneidgerät – von der Geräteprüfung über das Ansetzen bis zum sauberen Schnitt.

Ausbilder Sven Göge zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden mit den Fertigkeiten und der Lernkurve der Teilnehmenden. Die Übungen zielten darauf ab, Bauteile kontrolliert zu öffnen oder Hindernisse präzise zu durchtrennen – Fähigkeiten, die im Einsatzfall über schnellen Zugang zu Verschütteten und sichere Rettungswege entscheiden können.

Gruppenführer Martin Stoltefuß hob die Vorteile des Plasmaschneidens im Vergleich zum autogenen Brennschneiden hervor: „Wir sind damit flexibler und unabhängiger, weil keine speziellen Gasmischungen nötig sind – Druckluft und Strom genügen, beides bringen wir selbst mit.“ Ein weiterer Pluspunkt: Alle leitenden Werkstoffe lassen sich mit dem Verfahren bis zu einer Wandstärke von 38 Millimetern durchtrennen.

Mit der Ausbildung stärkt die Fachgruppe ihre Handlungsfähigkeit für Lagen, in denen robuste, präzise Trennarbeiten gefragt sind. Das Fazit des Abends fällt eindeutig aus: Technik sicher beherrscht, Verfahren zielgerichtet angewendet – Einsatzbereitschaft gesteigert.

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Gegenbesuch bei der Jugendfeuerwehr Schwerte: THW-Jugend Unna-Schwerte übt gemeinsam mit jungen Feuerwehrkräften

Am Samstag, den 20. September 2025, besuchte die THW-Jugend des Ortsverbandes Unna-Schwerte die Jugendfeuerwehr Schwerte zu einem gemeinsamen Übungstag – als Gegenbesuch zum Treffen im vergangenen Jahr beim Technischen Hilfswerk. Schauplatz war das Feuerwehrgerätehaus in Ergste.

Insgesamt nahmen 31 Jugendliche beider Organisationen teil, darunter sieben Nachwuchskräfte des THW. Ziel des Treffens war es, die Aufgaben und Einsatzweisen der Feuerwehr besser kennenzulernen und den Austausch zwischen den Jugendgruppen zu vertiefen.

Von der Unterkunft an der Florianstraße in Unna machte sich die THW-Jugend auf den Weg nach Ergste. Dort bildeten die Jugendlichen gemischte Gruppen und teilten sich auf die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und THW auf. Vor Ort stand ein realistisches Übungsszenario auf dem Plan: Aus einem verqualmten Haus sollten vier Personen gerettet werden. Außerdem war eine Gasflasche mit Wasser zu kühlen.

Während einige Teilnehmende die Einsatzstelle absperrten, kümmerten sich andere um den Aufbau der Schlauchstrecke und die Personenrettung. Dabei kam sowohl Feuerwehr- als auch THW-Technik zum Einsatz. Nach erfolgreichem Abschluss der Übung räumten alle gemeinsam das Material zurück – Teamarbeit stand dabei im Vordergrund.

Zum Abschluss des ereignisreichen Nachmittags gab es am Gerätehaus in Ergste Würstchen und kühle Getränke. Außerdem nutzten viele die Gelegenheit, sich die Fahrzeuge des THW genauer anzuschauen. Ein gemeinsames Gruppenbild rundete den Tag ab.

Sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die THW-Jugend zogen ein positives Fazit: Der Austausch stärkte nicht nur das Verständnis für die Arbeit der jeweils anderen Organisation, sondern auch den Teamgeist und die Freundschaft zwischen den jungen Einsatzkräften.

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Beton in der Schwebe: Bergungsgruppe des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte trainiert das Bewegen von Lasten

Praxis am Puls des Einsatzes: Die Bergungsgruppe des THW Ortsverbandes Unna-Schwerte widmete Mitte September einen Ausbildungsdienst dem Bewegen von Lasten. Als mobile Basis diente der Gerätekraftwagen (GKW) der 2. Bergungsgruppe – bestückt mit allem, was für schwere Rettungslagen zählt.

Die Übung orientierte sich an einem realistischen Szenario: Ein großes Betontrümmerteil musste senkrecht angehoben und mit Holzkreuzstapeln sicher unterbaut werden. Ziel war eine Rettungsöffnung, durch die nachrückende Kräfte mit der Schleifkorbtrage in einen dahinterliegenden Raum vordringen könnten.

Zum Einsatz kamen nacheinander die zentralen Rettungsmittel: der hydraulische Spreizer für präzise Anhebungen, Zahnstangenwinde und Hydraulikheber für kontrollierte Hubarbeit sowie pneumatische Hebekissen für fein dosierte Höhengewinne. Jede Hubbewegung wurde eng begleitet vom konsequenten Unterbau, um ein Verrutschen oder erneutes Herabfallen der angehobenen Last zu verhindern – Stabilität vor Tempo!

Im Vordergrund stand nicht nur die sichere Handhabung der Geräte, sondern vor allem die eigenständige Entscheidung der Helfenden: Welches Rettungsmittel passt zur Lage? Wo lässt sich ein tragfähiger Ansatzpunkt schaffen? Ergänzend wurden Kommunikation im Trupp, Absicherung der Arbeitszone und das strukturierte Vorgehen trainiert.

Eine besondere Note erhielt der Dienst durch die aktive Einbindung eines Junghelfers, der unter Anleitung Teilaufgaben übernahm – ein Gewinn für Motivation und Nachwuchsförderung.

Fazit: Ausbilder Noah Hinrichs zeigte sich sehr zufrieden. Die Ausbildungsziele wurden erreicht; die Gruppen entwickelten eigenständig tragfähige Lösungswege und nutzten die Rettungsmittel sicher und zweckmäßig. Mit dem Training ist die Bergungsgruppe für vergleichbare Lagen spürbar gefestigt.

Text: Noah Hinrichs

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Von der Strömung bis zum Sandsack – THW und DLRG trainieren Hand in Hand

Am 8. und 9. August 2025 führten das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Unna-Schwerte und die Ortsgruppen Unna und Schwerte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eine gemeinsame Ausbildungsübung durch. Fast 20 Einsatzkräfte nutzten das Wochenende, um ihre Zusammenarbeit zu vertiefen und wichtige Fähigkeiten im Hochwasserschutz und in der Wasserrettung zu trainieren.

Der Startschuss fiel am Freitag gegen 16 Uhr. An der Mündung der Ruhr in den Rhein standen drei praxisnahe Stationen auf dem Programm: Beim Pumpenbetrieb übten die Helferinnen und Helfer, Wasser schnell und gezielt zu fördern. Mit Motorbooten ging es anschließend aufs Wasser, um Manöver und Fahrtechniken zu erproben. Den Abschluss des Tages bildete ein gemütliches Beisammensein am Rhein, um die Kameradschaft zwischen den Organisationen zu stärken.

Am Samstag stand der Hochwasserschutz im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden Sandsäcke befüllt und ein Damm errichtet. Dafür stellte die Feuerwehr Unna eine Mulde zur Verfügung, die anschließend mit Wasser gefüllt wurde, um die Dichtheit der Konstruktion zu prüfen. So konnten die Teilnehmenden ihr Wissen unter realistischen Bedingungen anwenden und erweitern.

Für das leibliche Wohl sorgte das THW mit frisch zubereiteten Mahlzeiten. Bei bestem Sommerwetter und in kameradschaftlicher Atmosphäre bot die zweitägige Ausbildung nicht nur fachliche Weiterbildung, sondern auch die Gelegenheit, das Miteinander der beiden Organisationen zu stärken.

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Gemeinsame Rettungshundeausbildung von THW und Feuerwehr

Am Sonntag, den 27. Juli 2025, trafen sich die Fachgruppe Ortung des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte und die Sondereinheit Rettungshunde / Ortungstechnik (SE-RHOT) der Feuerwehr Iserlohn zu einer gemeinsamen Ausbildung auf dem THW-Übungsgelände in Münster-Handorf.

Von 8 bis 18 Uhr standen die Arbeit mit den Hunden auf realistischen Trümmerflächen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Ein Dutzend Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und Helferinnen und Helfer des THW nutzten den Tag, um ihre Rettungshunde in verschiedenen Szenarien zu trainieren und sich gegenseitig Einblicke in die jeweiligen Methoden und Ausrüstungen zu geben.

Neben dem Training diente die Übung auch dem Kennenlernen und dem Aufbau der Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Einheiten. Das Fazit aller Beteiligten fiel positiv aus: Der intensive Tag bot wertvolle Praxiserfahrungen und zeigte, wie effektiv und harmonisch Feuerwehr und THW gemeinsam für den Ernstfall trainieren können.