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Gemeinsame Ortungsübung in der JVA Iserlohn: Einsatzkräfte von THW, DRK und DLRG trainieren Suche nach Vermissten

Unna/Iserlohn. Zu einer gemeinsamen Ortungsübung trafen sich am Samstag, 25. Oktober 2025, rund 25 Einsatzkräfte von Deutschem Roten Kreuz (DRK), Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Technischem Hilfswerk (THW). Hierzu durfte die derzeit leerstehende Justizvollzugsanstalt Iserlohn genutzt werden. Nachdem eine erste gemeinsame Übung im Februar sehr erfolgreich verlaufen war, sollte die Zusammenarbeit im Herbst erneut unter realitätsnahen Bedingungen trainiert und vertieft werden. Die geschlossene JVA Iserlohn bot dafür ein weitläufiges und anspruchsvolles Übungsumfeld mit zahlreichen räumlichen und organisatorischen Herausforderungen.

Das Szenario sah einen simulierten Absturz eines Kleinflugzeugs über dem Anstaltsgelände vor. Die eintreffende Feuerwehr stellte fest, dass das Zugangstor aufgebrochen worden war und sich mehrere Privatfahrzeuge innerhalb des Gefängniskomplexes befanden. Daher wurde davon ausgegangen, dass sich sogenannte „Lost Placer“ unbefugt in der JVA aufgehalten hatten und durch den Flugzeugabsturz in eine gefährliche Lage geraten waren. Zudem galten der Pilot, seine Ehefrau und ein Baby als vermisst, und auch der Flugschreiber musste im Trümmerfeld aufgefunden werden.

Da die Feuerwehr in diesem Szenario mit der Bergung des Flugzeuges beschäftigt war, war der Auftrag für DKR, DLRG und THW die Suche nach mehreren vermissten Personen, ebenso die Suche nach dem Piloten, seiner Ehefrau, dem Baby und dem Flugschreiber. Die Suche nach den vermissten Personen erfolgte mit Spürhunden, durch technische Ortung und über systematisch eingeteilte Suchtrupps. Die Leitung der Übung übernahm der Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Iserlohn. Ebenfalls aus Iserlohn unterstützte der THW-Trupp Unbemannte Luftfahrtsysteme, der mit einer Drohne Geländeübersichten und wichtige Lagebilder aus der Luft lieferte. Rettungshundeteams und technische Ortungsgeräte stellte der THW-Ortsverband Unna-Schwerte, während der DRK-Ortsverein Unna und die DLRG-Ortsgruppe Unna zusätzliche Kräfte sowie medizinische Unterstützung bereitstellten.

In der gesamten Anstalt hatten sich Versteckpersonen positioniert, die von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern dargestellt wurden und so ein realistisches Einsatzgeschehen ermöglichten. Nachdem alle vermissten Personen gefunden und versorgt waren, bildeten die Helferinnen und Helfer eine Menschenkette, um bei anhaltendem Dauerregen den Flugschreiber im weitläufigen Gelände systematisch zu suchen und sicherzustellen.

In einer abschließenden Besprechung wurden die gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet. Dabei zeigte sich unter anderem, dass organisationsübergreifende Kommunikationsabläufe, beispielsweise über gemeinsame Funkkanäle, verbessert und Kenntnisse über Einsatzmöglichkeiten von Suchhunden besser vermittelt werden können. Diese Themen verdeutlichten, wie wichtig gemeinsame Übungen und abgestimmte Schnittstellen auch mit Blick auf zukünftige Einsatzlagen sind.

Die beteiligten Organisationen zogen ein insgesamt positives Fazit. Das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Technik erwies sich erneut als wirkungsvoll, und die taktischen Möglichkeiten im Ortungseinsatz konnten unter realitätsnahen Bedingungen weiterentwickelt werden. Solche organisationsübergreifenden Übungen leisten einen wichtigen Beitrag, um Einsatzkräfte auf komplexe Schadenslagen vorzubereiten und die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.

Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Versteckpersonen, den beteiligten Einsatzkräften sowie der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bereitstellung der JVA-Liegenschaft.

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Fünf neue Einsatzkräfte im THW-Ortsverband Unna-Schwerte

Fünf Helferanwärterinnen und -anwärter des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte haben am vergangenen Wochenende ihre Grundausbildungsprüfung erfolgreich bestanden. Damit verfügen sie nun über die volle Einsatzbefähigung und verstärken ab sofort die Einsatzkräfte des Ortsverbandes.

Die Prüfung begann mit einer schriftlichen Theorieeinheit mit 40 Fragen zu den Grundlagen der ehrenamtlichen Arbeit im Zivil- und Katastrophenschutz. Im anschließenden praktischen Teil mussten die Teilnehmenden an sechs Stationen insgesamt 24 Aufgaben bewältigen.

„Die erfolgreiche Grundausbildung ist der erste große Meilenstein im THW-Leben. Sie schafft die Grundlage, um im Einsatzfall sicher und wirkungsvoll helfen zu können“, erklärt der THW-Ortsbeauftragte Golo Drees, der die neuen Helferinnen und Helfer zu ihrem Erfolg beglückwünschte. Ausbildungsinhalte der Grundausbildung sind unter anderem Holz-, Metall- und Gesteinsbearbeitung, der sichere Umgang mit Leitern, die Inbetriebnahme einer Tauchpumpe sowie der Aufbau und Betrieb einer Beleuchtungseinrichtung.

Übrigens: Die nächste Grundausbildung im THW-Ortsverband Unna-Schwerte startet am Dienstag, 21. Oktober 2025, an der THW-Unterkunft in der Florianstraße. Ein Einstieg ist jedoch auch während des laufenden Ausbildungsdurchgangs jederzeit möglich. Interessierte können sich unter mitmachen@thw-unna.de über die ehrenamtliche Mitarbeit informieren.

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Doppelpass am Kickertisch: THW-Ortsverband Unna-Schwerte kürt Siegerduo

Mit tatkräftiger Unterstützung des THW Helfer- und Fördervereins Unna-Schwerte e.V. hat der THW-Ortsverband Unna-Schwerte am Samstag, 11. Oktober 2025, sein jährliches Kickerturnier ausgerichtet. Gespielt wurde im Liga-Modus mit Hin- und Rückrunde – jede Begegnung zählte, Spannung bis zum letzten Ball inklusive.

Zur Halbzeit stärkten sich die Teilnehmenden bei Pizza und gekühlten Getränken. Zwischen Taktikgesprächen und Spielzug-Analysen wurde dabei vor allem das mannschaftsübergreifende Miteinander gepflegt – sportlicher Ehrgeiz traf auf faire, fröhliche Atmosphäre.

Am Ende setzten sich Jörn – als Kickerneuling – und Serienmeister Daniel als Team des Tages durch und holten sich den Turniersieg. Das ungewöhnliche Duo überzeugte mit cleverer Rollenverteilung: frischer Blick und Routine ergänzten sich punktgenau.

Das Organisationsteam zog ein positives Fazit: Ein rundum gelungener Turniertag, der den Teamgeist im Ortsverbandstärkte – und Lust auf das nächste Aufeinandertreffen am Kickertisch machte.

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Funkenflug in Unna-Schwerte: THW trainiert „Thermisches Trennen“ mit Plasmaschneider

Am 30. September 2025 absolvierte die Fachgruppe Schwere Bergung des THW-Ortsverbands Unna-Schwerte eine Ausbildung zum Thema „Thermisches Trennen“. Im Mittelpunkt stand die praktische Arbeit mit dem Plasmaschneidgerät – von der Geräteprüfung über das Ansetzen bis zum sauberen Schnitt.

Ausbilder Sven Göge zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden mit den Fertigkeiten und der Lernkurve der Teilnehmenden. Die Übungen zielten darauf ab, Bauteile kontrolliert zu öffnen oder Hindernisse präzise zu durchtrennen – Fähigkeiten, die im Einsatzfall über schnellen Zugang zu Verschütteten und sichere Rettungswege entscheiden können.

Gruppenführer Martin Stoltefuß hob die Vorteile des Plasmaschneidens im Vergleich zum autogenen Brennschneiden hervor: „Wir sind damit flexibler und unabhängiger, weil keine speziellen Gasmischungen nötig sind – Druckluft und Strom genügen, beides bringen wir selbst mit.“ Ein weiterer Pluspunkt: Alle leitenden Werkstoffe lassen sich mit dem Verfahren bis zu einer Wandstärke von 38 Millimetern durchtrennen.

Mit der Ausbildung stärkt die Fachgruppe ihre Handlungsfähigkeit für Lagen, in denen robuste, präzise Trennarbeiten gefragt sind. Das Fazit des Abends fällt eindeutig aus: Technik sicher beherrscht, Verfahren zielgerichtet angewendet – Einsatzbereitschaft gesteigert.