Am 25. Januar 2026 war die Fachgruppe Ortung des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte im Bereich der Sterbecke-Talbrücke im Einsatz. Anlass war die Sprengung des östlichen Teilbauwerks der rund 300 Meter langen und etwa 45 Meter hohen Brücke im Zuge des Ersatzneubaus.
Unter der Einsatzleitung des THW-Ortsverbandes Halver waren insgesamt rund 80 Einsatzkräfte aus sieben Ortsverbänden beteiligt. Ziel des umfangreichen Einsatzes war es, den weiträumigen Sicherheitsbereich rund um die Brücke zuverlässig abzusichern, damit die Sprengung planmäßig und ohne Gefährdung durchgeführt werden konnte.
Ein zentraler Bestandteil war die sogenannte Flächensuche. Dabei wurde das Gelände systematisch mit Suchhunden überprüft, um mögliche Personen im unübersichtlichen und teilweise bewaldeten Bereich frühzeitig zu erkennen. Die Fachgruppe Ortung aus Unna-Schwerte übernahm diese Aufgabe gemeinsam mit Kräften aus Olpe.
Zum Einsatz kamen drei speziell ausgebildete Rettungshunde, die darauf trainiert sind, menschliche Witterung auch in schwierigem Gelände aufzuspüren. Unterstützt wurde die Suche durch GPS-Technik, mit der die abgesuchten Flächen digital erfasst und dokumentiert wurden.
Insgesamt waren acht Helferinnen und Helfer aus Unna-Schwerte im Einsatz. Ihre Arbeit war Teil eines eng abgestimmten Gesamtkonzepts, bei dem unter anderem Sperrposten im Umfeld der Brücke positioniert sowie weitere technische Mittel wie Drohnen eingesetzt wurden.
Durch das koordinierte Zusammenwirken aller Beteiligten konnte sichergestellt werden, dass sich zum Zeitpunkt der Sprengung keine Personen im Gefahrenbereich aufhielten. Die Fachgruppe Ortung des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte leistete damit einen wichtigen Beitrag zur sicheren Durchführung der Maßnahme.
Weitere Informationen zum Einsatz finden sich auf der Seite des THW-Ortsverbandes Halver.
