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THW-Rettungshunde im Einsatz: Unterstützung bei Vermisstensuche an der Ennepetalsperre

Am Freitag, 17. April 2026, unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Polizei im Rahmen der Amtshilfe bei einer Vermisstensuche an der Ennepetalsperre. Zum Einsatz kam die Fachgruppe Ortung des THW-Ortsverbandes Unna-Schwerte mit speziell ausgebildeten Rettungshunden. Der Einsatz begann um 8 Uhr und endete nach rund acht Stunden mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Hintergrund war die Meldung über eine vermutlich vermisste Person im Bereich der Ennepetalsperre. Bereits am Vorabend, dem 16. April, wurde das THW gegen 18 Uhr zur Unterstützung für einen geplanten Sucheinsatz am Folgetag angefordert.

Insgesamt zehn Helferinnen und Helfer der THW-Ortsverbände Unna-Schwerte und Wuppertal arbeiteten vor Ort eng mit der Polizei zusammen. Eingesetzt wurden sogenannte Flächensuchhunde. Diese Rettungshunde sind darauf trainiert, größere und unübersichtliche Gebiete wie Wälder systematisch nach menschlicher Witterung abzusuchen.

Auf Grundlage der polizeilichen Lageeinschätzung wurde das Suchgebiet in mehrere Abschnitte eingeteilt. Die Einsatzkräfte suchten insbesondere die Uferbereiche der Talsperre sowie angrenzende Waldflächen ab. Mithilfe von GPS-Technik wurden die abgesuchten Bereiche dokumentiert. Die entsprechenden Daten konnten im Anschluss der Polizei zur weiteren Auswertung übergeben werden.

Trotz intensiver Suche konnte die vermisste Person im Rahmen des Einsatzes nicht aufgefunden werden.